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Metakognition

Definition 

Metakognition bezeichnet die Auseinandersetzung mit den eigenen Gedanken, Einstellungen oder Meinungen.

Erläuterung 

Im Zusammenhang mit Lesen meint Metakognition, dass man sich mit dem eigenen Lesen auseinander setzt: → Lesestrategien müssen der jeweiligen Situation und den jeweiligen Anforderungen entsprechend ausgewählt und im Verlauf überprüft und allenfalls angepasst werden.

Beispiel

Sie lesen einen Text, den Sie als Grundlage für einen kleinen Vortrag brauchen. Wenn Sie dabei wichtige Begriffe, die Sie nicht verstehen, einfach ‹überlesen›, verstehen Sie vermutlich zentrale Aussagen des Textes nicht. Wenn Sie Ihren eigenen → Leseprozess überwachen, können Sie in einem solchen Moment zur Technik des → Nachschlagens greifen.
Handelt es sich um einen Zeitungsbericht, z.B. einen Artikel über die neusten Entwicklungen in der Nanotechnologie, den Sie zu Ihrem Vergnügen lesen, können Sie auf das → Nachschlagen eher verzichten.

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