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Kognitive Funktion des Schreibens

Definition 

Die kognitive Funktion des Schreibens beinhaltet das Schreiben, um Erkenntnisse zu gewinnen, und das Schreiben, um das eigene Gedächtnis zu entlasten.

Erläuterung 

Schreiben, um Erkenntnisse zu gewinnen, wird oft auch als Lernen durch Schreiben bezeichnet («writing to learn»): Vieles lässt sich schreibend besser klären, da das Schreiben zu Ausdrücklichkeit zwingt. Zudem eröffnet die Langsamkeit des Schreibens neue Denkräume. Diese Funktion kann auch sehr hilfreich sein, wenn das eigene Schreiben zum Problem wird.

Schreiben, um das eigene Gedächtnis zu entlasten, ist in vielen Alltagssituationen ganz selbstverständlich. Doch auch für das berufliche und wissenschaftliche Schreiben ist diese Funktion sehr wichtig, nicht zuletzt, damit das eigene Handeln auch zu einem späteren Zeitpunkt wieder nachvollzogen werden kann.

Die beiden Aspekte der kognitiven Funktion des Schreibens lassen sich oft nicht trennen.

Beispiel

Für die kognitive Funktion des Schreibens haben sich verschiedene Textmuster etabliert: in Bezug auf den Erkenntnisgewinn z.B. das Arbeits- oder Forschungsjournal, in Bezug auf die Gedächtnisentlastung etwa Notizheft bzw. -zettel, Einkaufszettel usw.

Querverweise  

→ Berufliches Schreiben
→ Schreibabsicht (Ossner)
→ Wissenschaftliches Schreiben

Weitere Hinweise   → Arbeitsjournal
→ Ideen-Magazin
→ Memos & To-dos
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