Literaturrecherche im Internet

Literaturrecherche im Internet

(Handout für Studierende. Das Dokument enthält Hyperlinks und kann deshalb nur in elektronischer Form sinnvoll genutzt werden.)

 

Die Literaturrecherche ist ein zentraler Punkt beim Verfassen eines wissenschaftlichen Textes. Das Internet bietet diverse Zugänge – «googeln» ist nur eine Möglichkeit unter vielen.

Bibliotheken

 

Die Kataloge der meisten Bibliotheken der Schweiz können via Internet abgefragt werden.

Datenbanken/elektronische Zeitschriften

Einstieg: Übersichtsseite zu Fachdatenbanken der Bibliotheken der PH FHNW.

FHNW-Angehörige haben via swissuniversities Zugriff auf die elektronischen Informationsressourcen der Fachhochschulen – unter anderem auf bibliografische Datenbanken und elektronische Zeitschriften. Dort findet sich u.a. das Zentralblatt für Mathematik, die Bibliografie der deutschen Sprach- und Literaturwissenschaft sowie die NZZ (seit 1993).

Hinweis: Der Zugriff auf diese speziell für die Fachhochschulen lizenzierten Daten-banken, Zeitschriften und E-Books funktioniert nur innerhalb des FHNW-Netzwerkes. Studierende und Mitarbeitende der FHNW haben die Möglichkeit, auch ausserhalb der FHNW-Umgebung via ein Virtual Private Network auf die lizenzierten Online-Medien zuzugreifen. Dazu müssen Sie den VPN-Client der FHNW installieren und ausführen.

Suchmaschinen

Für ungefähr 90 Prozent aller Internetrecherchen wird Google verwendet (vgl.: webhits.de). Andere Suchmaschinen wie Yahoo oder die Schweizer Suchmaschine search.ch werden im Vergleich viel weniger konsultiert.

 

Um die Menge der Suchresultate einzugrenzen, empfiehlt es sich, die erweiterte Suche der jeweiligen Suchmaschine zu verwenden. Es kann nicht nur nach mehreren Begriffen gleichzeitig gesucht werden (z.B. schreiben didaktik), sondern Begriffe können mit einem Minus-Zeichen auch explizit ausgeschlossen werden (z.B. schreiben didaktik -kreatives). Mit Anführungs-/Schlusszeichen kann auch nach exakten Wortgruppen gesucht werden (z.B. "Schreibberatung der Pädagogischen Hochschule"). Daneben existieren in der Regel noch eine Vielzahl an weiteren Filtern. Ausprobieren lohnt sich auf jeden Fall, denn je besser die Suchanfrage ist, desto schneller erhält man ein brauchbares Suchresultat.

 

Mit Google Scholar können direkt wissenschaftliche Arbeiten im Internet gefunden werden. Bereits die Suchergebnisse enthalten u.a. die bibliografischen Informationen.

Metasuchmaschinen wie Clusty leiten die Suchanfrage gleichzeitig an mehrere andere Suchmaschinen weiter und sammeln die Ergebnisse. Bei clusty.com wird das Suchergebnis zusätzlich nach Themengebieten (sog. Cluster) sortiert.

Internet-Lexika

Viele Annäherungen an ein Thema starten bei Wikipedia. Diese Enzyklopädie wird von freiwilligen Autorinnen und Autoren geschrieben. Die Qualitätsprüfung der einzelnen Einträge wird nicht durch eine spezielle Redaktion, sondern durch die User-Community sichergestellt. Wikipedia-Inhalten muss deshalb immer mit Vorsicht begegnet werden. Die Wikipedia eignet sich aber in der Regel gut als Ausgangspunkt für weitere (Internet)Recherchen, denn meist finden sich bei den einzelnen Artikeln weiterführende Weblinks. Vielfach ist auch auf die grundlegende Literatur zu einem Thema verzeichnet.

 

Andere Enzyklopädien wie der Brockhaus finden sich zwar auch vollständig im Internet, für die komplette Anzeige der einzelnen Artikel muss aber bezahlt werden.

 

Überarbeitete Version (Januar 2015).

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